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Parvovirose, auch Katzenseuche genannt, ist eine der gefürchtetsten Hundekrankheiten, da sie ohne sofortige und intensive Behandlung unweigerlich zum Tode führt. Gerade Welpen und jüngere Hunde sind für diesen Virus besonders empfänglich. Warum? Die Welpen nehmen zunächst die nötigen Antikörper
gegen den Parvovirus mit der Muttermilch auf, und zwar primär mit
dem Kolostrum, das ist die Erstmilch unmittelbar nach dem Werfen. Da die
Welpen, besonders bei starken Würfen, unterschiedlich viel von diesem
Kolostrum aufnehmen, sind sie auch unterschiedlich stark immunisiert.
Wie kommen die Welpen zu diesem Virus? Parvoviren werden von befallenen Hunden über den Kot abgegeben.
Gerade neugierige Welpen, die an allem herumschnüffeln müssen,
nehmen dann diese Viren auf. Dies erklärt auch die Fälle, in
denen Welpen aus Massenzuchten mit ungenügender Hygiene oft gruppenweise
von diesem Virus befallen werden. Hier genügt natürlich ein einziges
krankes Tier, um den ganzen Welpenbestand zu infizieren. Ein Grund mehr,
um von solchen Quellen die Finger zu lassen. Gleiches gilt natürlich
für Händler.
Wie äußert sich der Virus? Parvovirose beginnt meist mit einer kaum bemerkbaren Mattigkeit (welcher
Welpe schläft nicht gerne?) und leichtem Fieber. Sehr bald danach
aber kommt Erbrechen hinzu, oft begleitet von Durchfall. Der Welpe behält
keine Nahrung mehr bei sich, erbricht auch Getrunkenes, der Durchfall wird
letztlich blutig.
Gibt es eine Behandlung? Gegen den Parvovirus gibt es noch keine Medikamente. Was jedoch entscheidend für den Verlauf der Krankheit ist, ist die Behandlung der Symptome. Der schwere Durchfall kann gestopt werden, der Wasserhaushalt muss wieder ausgeglichen werden, dem Körper müssen Bicarbonate, Kalium und evtl. andere Elektrolyte zugeführt werden. Dann hat der Hund eine gewisse Chance für das Überleben. Kann man Vorbeugen? Ja, und nochmals ja.
Besteht ein erhöhter Infektionsdruck, also eine größere
Wahrscheinlichkeit,
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